Feldforschung
Sterben am Tag und ficken in der Nacht
Dieser Roman zeichnet auf lakonische und nüchterne Weise das Bild einer schönen und äußerlich starken Frau, Künstlerin, Mutter zweier Töchter. Aber das äußere Bild dieser Frau täuscht. Innerlich ist sie zerrissen. Ihr fehlt das sichere Gefühl, sein zu dürfen, das unumstößliche Recht auf ein menschliches Dasein. Auf der Flucht vor dieser inneren Unsicherheit sucht sie sich mit kleineren Ängsten “abzulenken”. Diese Ängste verschafft sie sich, indem sie sich auf ungewisse, teilweise anonyme Sexabenteuer einläßt.

Es beginnt mit einer Zufallsbekanntschaft und wird fortgesetzt durch die Kontaktaufnahme über Sex-Anoncen. Das sie sich mit diesen bizarren Abenteuern selbst verletzt, wird der Frau nur langsam bewußt.
In ihrem Alltag kämpft sie um ihre Existenz als Künstlerin. Der Weg, den sie gewählt hat, ist schwer: freischaffend, alleinerziehend, selbstverantwortlich. Das kostet Kraft und verlangt seinen Preis. Die Krise scheint unvermeitlich.
(unveröffentlicht)