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		<title>ACH WEHE, meine Mutter rei&#223;t mich ein.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hab ich Stein auf Stein zu mir gelegt, und stand schon wie ein kleines Haus, um das sich gro&#223; der Tag bewegt, sogar allein. Nun kommt die Mutter, kommt und rei&#223;t mich ein. Sie rei&#223;t mich ein, indem sie kommt und schaut. Sie sieht es nicht, dass einer baut. Sie geht mir mitten durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hab ich Stein auf Stein zu mir gelegt,<br />
und stand schon wie ein kleines Haus,<br />
um das sich gro&#223; der Tag bewegt,<br />
sogar allein.</p>
<p>Nun kommt die Mutter, kommt und rei&#223;t mich ein.<br />
Sie rei&#223;t mich ein, indem sie kommt und schaut.<br />
Sie sieht es nicht, dass einer baut.</p>
<p>Sie geht mir mitten durch die Wand von Stein.<br />
Ach wehe, meine Mutter rei&#223;t mich ein.<br />
Die V&#246;gel fliegen leichter um mich her.<br />
Die fremden Hunde wissen: Das ist <em>der</em>.<br />
Nur einzig meine Mutter kennt es nicht,<br />
mein langsam mehr gewordenes Gesicht.</p>
<p>Von ihr zu mir war nie ein warmer Wind.<br />
Sie lebt nicht dorten, wo die L&#252;fte sind.<br />
Sie liegt in einem hohen Herz – Verschlag und<br />
Christus kommt und w&#228;scht sie jeden Tag.</p>
<p>R.M. Rilke</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1381" title="goldcell" src="http://franziska-tenner.de/wp-content/uploads/2012/04/goldcell1-241x300.jpg" alt="" width="241" height="300" /></p>
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		<title>Die Kinder der Kriegskinder</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Belastungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bindungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenumkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Traumatisierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[26. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Psychohistorie und Politische Psychologie, GPPP G&#246;ttingen, 30. 3. &#8211; 1. 4. 2012 Die Mitglieder der Altersgruppe der heute 35- bis 55-j&#228;hrigen haben die Gemeinsamkeit, dass ihre Eltern den Zweiten Weltkrieg als Kinder erlebt haben und damals h&#228;ufig schwer belastenden Ereignissen ausgesetzt waren. In Bezug auf die &#8220;Kriegskinder&#8221; gibt es heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>26. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Psychohistorie und Politische Psychologie, GPPP<br />
G&#246;ttingen, 30. 3. &#8211; 1. 4. 2012</p>
<blockquote><p>Die Mitglieder der Altersgruppe der heute 35- bis 55-j&#228;hrigen haben die Gemeinsamkeit, dass ihre Eltern den Zweiten Weltkrieg als Kinder erlebt haben und damals h&#228;ufig schwer belastenden Ereignissen ausgesetzt waren. In Bezug auf die &#8220;Kriegskinder&#8221; gibt es heute umfangreiche Erfahrungsberichte und Forschung. Welche Auswirkungen hatten nun die psycho-biografischen Besonderheiten der &#8220;Kriegskinder&#8221; auf ihre Nachkommen, die &#8220;Kriegsenkel&#8221;? Wie verliefen bei ihnen &#8211; im Vergleich zu anderen Generationen &#8211; die Losl&#246;sung vom Elternhaus, der Aufbau neuer Beziehungen und Bindungen, die Entwicklung von Pers&#246;nlichkeit und Identit&#228;t? Gab es eine transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen? Kam es zu einer Rollenumkehr gegen&#252;ber Eltern, die in bestimmter Weise selbst f&#252;rsorgebed&#252;rftig geblieben sind? Oder waren die Kinder besonders pr&#228;disponiert, selbst auch wieder zu &#8220;Opfern&#8221; zu werden (z.B. von Missbrauch) &#8211; ohne die Kraft, &#8220;nein&#8221; zu sagen? Haben die m&#246;glichen Belastungen aus der individuellen Familien- und Bindungsgeschichte der &#8220;Kriegsenkel&#8221; beigetragen zur vielfach konstatierten Unverbindlichkeit, Beliebigkeit und Verlorenheit in der Postmoderne? Wie wechselwirkt das innerfamili&#228;re Erbe der Kriegskind-Traumata mit den Einfl&#252;ssen der fortschreitenden &#214;konomisierung und Globalisierung?</p>
<p>Diese und &#228;hnliche Fragen sind die Anregung f&#252;r die Tagung. Wir m&#246;chten sowohl wissenschaftliche als auch eher erfahrungsbezogene und autobiografische Beitr&#228;ge daf&#252;r gewinnen und unterschiedliche, multidisziplin&#228;re Sichtweisen zusammenbringen.</p>
<p><a title="zum Programm" href="http://www.uni-forst.gwdg.de/~wkurth/psh/tagung2012.htm">zum Programm</a></p>
<p><a title="Es geht uns gut" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/es-geht-uns-gut/6485520.html">Artikel im <em>Tagesspiegel</em> vom 7.4.2012</a></p></blockquote>
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		<title>Die Botschaften der guten Mutter an ihr Kind</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlaubnis]]></category>
		<category><![CDATA[etwas Besonderes]]></category>
		<category><![CDATA[innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[keine Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe dich. Ich will Dich. Ich sorge f&#252;r dich. Du kannst mir vertrauen. Ich bin f&#252;r Dich da. Ich bin selbst dann f&#252;r Dich da, wenn Du stirbst. Ich liebe Dich f&#252;r das, was Du bist und nicht f&#252;r das, was Du tust. Du bist etwas ganz Besonderes f&#252;r mich. Ich liebe Dich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe dich.<br />
Ich will Dich.<br />
Ich sorge f&#252;r dich.<br />
Du kannst mir vertrauen.<br />
Ich bin f&#252;r Dich da. Ich bin selbst dann f&#252;r Dich da, wenn Du stirbst.<br />
Ich liebe Dich f&#252;r das, was Du bist und nicht f&#252;r das, was Du tust.<br />
Du bist etwas ganz Besonderes f&#252;r mich.<br />
Ich liebe Dich und gebe Dir die Erlaubnis, anders zu sein als ich.<br />
Manchmal werde ich nein sagen und zwar, weil ich Dich liebe.<br />
Meine Liebe macht Dich gesund.                                                            Du brauchst keine Angst zu haben.<br />
Du kannst Deiner inneren Stimme vertrauen.</p>
<p><a href="http://franziska-tenner.de/wp-content/uploads/2011/12/Franzenhof-Angela-4.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1350" title="Franzenhof Angela 4" src="http://franziska-tenner.de/wp-content/uploads/2011/12/Franzenhof-Angela-4-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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