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Multimedia

2013
HEILE WELTEN filmische Montage aus Videomaterial, Fotos, Gedichten & Malerei
3-Kanal-Videoinstallation,
inhaltliches & gestalterisches Konzept

1. Innen und Außen
Augen lügen nicht. Oder doch? Wie sehr kann ein Kind seinen Eltern vertrauen? Was können wir in den Augen von Kindern erkennen, wenn wir genau hinschauen? Wollen wir etwas erkennen?

gesamtes Konzept pdf, 2,403kb

# 2011 / 2012

ZEITREIGEN                                                                                                                                                                    dreikanalige Videoinstallation im Rahmen des Lehrauftrages als artist in residence an der Hochschule Görlitz / Zittau

In Görlitz und der Lausitz sind die Narben des letzten Jahrhunderts für mich noch sichtbar. Die Spuren des Zweiten Weltkrieges, seiner politischen und geografischen Folgen, sind in dieser Region bis heute präsent: Die Stadt Görlitz ist geteilt, die Region ebenfalls, die Neiße ein Grenzfluss – immer noch. Für mich als Berlinerin ist das ein beunruhigender Anblick und ich spüre, dass er mich innerlich bewegt.                                                                                                                                                                       Hier, z.B. ganz deutlich in Görlitz, ist offensichtlich etwas noch nicht beendet, was für mich schon ganz selbstverständlich zur Vergangenheit gehört: die Berliner Mauer, die Teilung Deutschlands in Ost und West und die der Welt in zwei politische Machtblöcke. Europäische und inzwischen auch globale Gestaltungsprozesse scheinen noch nicht begonnen zu haben.

Wenn sich Vergangenheit noch so wirkungsvoll darstellt, wie können dann zukunftsorientierte Prozesse in Gang kommen? Und wenn sie es tun, wodurch werden sie sichtbar und wie werden sie wahrgenommen? Görlitz, so scheint mir, liegt unter diesen Aspekten genau an einem Scheitelpunkt, an dem sich besonders deutlich noch nicht abgeschlossene und schon begonnene historisch-gesellschaftliche Prozesse überlagern könnten. Eine Spannung wird sichtbar, die für mich anderswo nicht so sehr zu spüren ist…

gesamtes Konzept downloaden, PDF 300 KB

# 2009

60 Jahre Eisenhüttenstadt
Ein Stück Erde mitten in Europa
Konzeption für ein multimediales Film- und Tanzprojekt zum Jubiläum 2010

Zum Jubiläum der Stadt ist die Gelegenheit gegeben, rückblickend nach vorn zu schauen, sich zwischen Vergangenheit und Zukunft zu positionieren und Gegenwart zu reflektieren.
Die Idee ist, zu diesem Thema und aus diesem Anlass eine multimediale Ausstellung aus Foto, Film, Tanz und Musik in Innen- und Außenräumen von Eisenhüttenstadt zu erarbeiten, das unter unserer (Fine Kwiatkowski & Franziska Tenner) Anleitung und Betreuung gemeinsam mit Menschen aus Eisenhüttenstadt realisiert und präsentiert wird.

# 2009

VERLOREN – (WIEDER-)GEFUNDEN
Exposé für eine Videoinstallation

Das Brandenburger Theater ist an Künstler unterschiedlicher Kunstgenre mit der Idee herangetreten, ein Kunst-Projekt in Zusammenarbeit mit den Brandenburger Symphonikern zu entwickeln. Dieses Projekt zum Thema VERLOREN wird 2009 am Theater der Stadt Brandenburg realisiert werden.

Das Projekt setzt sich zusammen aus – einschließlich den Brandenburger Symphonikern unter der Leitung des GMD Michael Helmrath – fünf Gruppen. In diesen Gruppen werden Kinder und Jugendliche von neun bis sechzehn Jahren mitarbeiten. Sie werden dabei durch die beteiligten Künstler, die aus den Genres Tanz, Musik, Video, Maskenbau und Malerei kommen, angeleitet.
Die Idee einer Videoinstallation fügt eine sechste künstlerische Ebene, beruhend auf dem Blick von außen, zu diesem Kunst-Projekt hinzu.

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# 2001

CHARUZI NAVI – Wege durch die Nacht
Ein multimediales Filmexperiment

In diesem Film werden die Geschichten und Erlebnisse mehrerer Menschen in einer einzigen Nacht erzählt und miteinander verwoben. All diese Menschen sind auf der Suche. Sie begegnen einander, gehen ein Stück gemeinsam durch die Nacht, um dann ihren Weg allein fortzusetzen und dabei wieder anderen Menschen zu begegnen, teils zufällig, teils gezielt. Dann beginnt eine neue Geschichte …

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# 2000

NOVEMBER
Ein semidokumentarisches Filmexperiment

Der Film hinterfragt den Wert des Menschen in der heutigen Zeit. Anhand zweier, scheinbar konträrer Beispiele wird Einsamkeit beschrieben. Eine Begegnung endet tödlich und hätte doch auch der Anfang für ein Miteinander sein können. Stattdessen wird ausschließlich spontan reagiert. Es kommt zu keiner Katharsis, sondern zum affektiven Aussetzen von Entwicklung und Menschsein.

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# 1999

ZWISCHENWELTEN
drei Regisseurinnen portraitieren drei Frauen

“NICOLE – einsam bist Du trotzdem” ist der erste von drei Teilen eines „Omnibusfilms“, in dem Frauen porträtiert werden, die sich in persönlichen oder sozialen Grenzsituationen befinden. Dieses Projekt war eine Gemeinschaftsproduktion der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg und dem damaligen Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg.

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# 1992

Alma, Ewa, Fania und die anderen … Das Mädchenorchester in Ausschwitz
Eine szenische Collage

Vier Frauen aus Deutschland machen sich Anfang der 1990er Jahre auf den Weg nach Ausschwitz. Dort begeben sie sich auf die Suche nach dem Mädchenorchester. Das Mädchenorchester von Auschwitz wurde im Juni 1943 auf Befehl der SS aufgebaut.

Filmtranskript downloaden, PDF 8 MB