
Paul Pfeiffer im Hamburger Bahnhof in Berlin
Basierend auf originalem Film- und Soundmaterial schuf Paul Pfeiffer, der 1966 in Honolulu auf Hawaii geboren wurde, eine Neuinszenierung des legendären Weltpokalendspiels zwischen Westdeutschland und England im Londoner Wembley Stadion aus dem Jahr 1966. Doch Pfeiffer rekonstruiert die akustischen Momente des Finales unter Mitwirkung von etwa 1.000 Filipinos, die in einem Kino in Manila das Spiel jubelnd, singend und skandierend neu erstehen lassen. Damit wird das Ereignis von 1966, im Sinne einer Manifestation der anonymen Masse, örtlich und kulturell vom Wembley auf die Philippinen verlegt. Paul Pfeiffer thematisiert dabei Topoi wie Identifikation, Historiografie, universale Übertragbarkeit von popkulturellen Motiven und fanatische Fankultur.
Tags: Film · Kino · SpielNo Comments
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